nach 24 Tagen Rauchstopp habe ich das Gefühl, einen weiteren Level erreicht zu haben. So langsam aber sicher lässt die Schmacht und Sehnsucht nach einer Zigarette nach. Ich sagte: l a n g s a m
Inzwischen habe ich eine neue Beschäftigung gefunden, falls ich auf den Bus oder Zug warten muss. Ich beobachte Raucher! Das kann durchaus amüsant sein, einem 16 jährigen Girl zuschauen, wie die Kleine gierig an einer Zigarette saugt und den Rauch genüsslich und intensiv nach unten zieht.
Dann möchte ich ihr einfach sagen: “ach du dummes, schönes und kleines Ding. Lass es doch einfach sein! Mit 35 willst Du sowieso aufhören…”
Während diesen Beobachtungen entdecke ich typische Rituale, welche ich selbst jahrelang gepflegt habe:
- Nach dem Anzünden die Zigarette zwischen Daumen und Zeigefinger eingklemmen, umdrehen und dann gegen die Glut blasen. Dieser Check war manchmal nötig um zu schauen, ob der Sargnagel auch richtig brannte.
- das abschnippen der Asche. Manchmal blies ich die Asche auf mit einem kurzen und intesiven Puststoss ab.
- langsames Ausatmen des Rauches und dabei die Lippen kräuseln und anspitzen.