eine Partition dauerhaft einhängen

Eine Partition dauerhaft einhängen

wer eine Partition dauerhaft einhängen möchte, muss diese in der fstab eintragen. Debian bindet dann automatisch während dem Bootvorgang die Partition ein. In diesem Beispiel hängen wir die Partition /dev/sda6 dauerhaft ein. Es handelt sich dabei um eine ca 300 GB grosse ntfs Partition. Als erstes lesen wir mit df -l den Einhängepunkt aus:

df -l
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda7       857G    5.1G  809G    1% /
udev             10M       0   10M    0% /dev
tmpfs           797M    692K  796M    1% /run
tmpfs           5.0M       0  5.0M    0% /run/lock
tmpfs           3.2G    516K  3.2G    1% /run/shm
/dev/sda2        96M     26M   71M   27% /boot/efi
/dev/sda6       293G     53G  241G   18% /media/Archiv
/dev/sdc1       932G     65G  868G    7% /media/yuna/HDD
yuna@debian:~$

wir wissen nun, dass sich die Partition /dev/sda6 auf /media/Archiv eingehängt hat. Nun benötigen wir noch die UUID (universally unique identifier) der Partition. Selbstverständlich würde hier auch der Name (/dev/sda6) der Partition genügen. UUID ist in dieser Hinsicht jedoch besser und eindeutiger. Die UUID erhalten wir mit dem Befehl blkid (als root):

blkid
/dev/sda8: UUID="5304fb00-04ff-4b3a-8101-22aa7cbc1f72" TYPE="swap" 
/dev/sda1: LABEL="Wiederherstellung" UUID="2EC80BF4C80BB8DB" TYPE="ntfs" 
/dev/sda4: UUID="526A0FC16A0FA139" TYPE="ntfs" 
/dev/sda6: LABEL="Archiv" UUID="3E9DBA066206E02A" TYPE="ntfs" 
/dev/sda2: UUID="BA0D-689D" TYPE="vfat" 
/dev/sda7: UUID="c60202fe-85a0-4da1-b191-040b20a93ec0" TYPE="ext4" 
/dev/sdc1: LABEL="HDD" UUID="19D7B48D4A3CDDF9" TYPE="ntfs" 
root@debian:/home/yuna#

jetzt haben wir alle relevanten Angaben und tragen die in die fstab ein. Bei der obigen Ausgabe muss beachtet werden, die “ nicht in die fstab einzutragen!

nano /etc/fstab

editiere-fstab

siehe auch: http://debiananwenderhandbuch.de/dateisysteme.html

Nano

los geht es mir meinem ersten Beitrag zum Standard-Editor Nano.
Editoren gibt es wie Sand am Meer. Einer davon punktet jedoch in seiner Einfachheit und benutzerfreundlichen Bedienung. Nano! Bedient wird der Editor ausnahmslos via Tastatur. Mit den Pfeiltasten navigieren wir uns durch den Text. Möchten wir einen Menüpunkt aufrufen, drücken wir Ctrl + Buchstabe.

Nano wandert bei einer Debian-Installation als sogenannter Standard-Editor immer auch gleich mit auf die Platte. Den kleinen Helfer rufen wir mit

nano

im Terminal auf. Geben wir keine weiteren Optionen mehr an, startet Nano mit einer leere, unbenannten Oberfläche und ist bereit für die Eingabe.
nano-2.2.6
ein weiterer, hilfreicher Befehl ist in diesem Zusammenhang ist

locate

locate, (aufgerufen im Terminal) mit dem entsprechenden Suchbegriff lokalisiert uns den genauer Ort einer Datei. So findet

locate style.css

alle Dateien, welche style.css enthalten.

mit Nano können wir nun direkt das gewünschte File bearbeiten. In diesem Beispiel bearbeiten wir die style.css eines WordPress-Themes.

nano /var/www/wordpress/wp-content/themes/twentythirteen/style.css

nano-editierecss
Angenommen, wir möchten nun direkt zur Zeile 400 springen, drücken wir Ctrl + W, wählen Ctrl + T und tippen 400 ein.