Raspberry Pi

ERSTE SCHRITTE

er ist ein wenig grösser als eine Zigarettenschachtel und kostet bei heutigen Stand der Dinge auch fast so viel.

raspberry-pi-typ-b

ursprünglich wurde er gebaut, um Kindern das Programmieren auf einem kostengünstigen, vollwertigem Computer beizubringen.

Bevor du dem Kleinen jedoch Leben einhauchst, musst Du einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Geduld haben! – fahre ruhig einen Gang herunter. Der Rasperry ist für seine Grösse relativ schnell. Erwarte jedoch keinen Supercomputer, mit welchem Du hochkomplexe Klimaszenarien simulieren kannst.
  • Zubehör! – der Kleine kommt ohne jegliches Zubehör daher. In Shops werden jedoch ganze Starter-Kits angeboten. (http://www.pi-shop.ch/)
  • Software! – gibt’s gratis im Internet unter: http://www.raspberrypi.org/Downloads

LOS GEHT’S – Was Du alles brauchst

  • eine als FAT formatierte SD-Karte
  • einen Bildschirm (Anschluss z.B. über HDMI)
  • eine Tastatur (USB)
  • ein Stromkabel für den Raspberry
  • und natürlich einen Raspberry Pi :-)

das war’s auch schon. Folgende Zubehör sind nicht zwinge notwendig, erleichtern uns aber die Bedienung:

  • eine Maus (USB)
  • ein USB-Hub (nur dann, wenn mehr als zwei Ports belegt werden müssen)
  • Internetverbindung (Kabelgebunden oder über einen WLAN-Stick)
  • Musikboxen oder Kopfhörer

1. SD-Karte vorbereiten
am einfachsten geht dies über ein laufendes Linux-Betriebssystem mit integriertem Kartenleser. Die gesamte SD-Karte formatieren wir mit gparted ins FAT-Dateisystem.

2. Software herunterladen und auf die SD-Karte kopieren
lade unter http://www.raspberrypi.org/downloads Deine gewünschte Software herunter. Entpacke ggf. das *.zip File und kopiere mit dem Befehl dd aus der Konsole das *.img File als bootbares Abbild auf die SD-Karte. Das kann durchaus 5-10 Minuten dauern. Sei also geduldig.

# dd if=//PFAD/ZUR/DATEI/2013-05-25-wheezy-raspbian.img of=/dev/sdX
3788800+0 Datensätze ein
3788800+0 Datensätze aus
1939865600 Bytes (1.9 GB) kopiert, 582.761 s, 3.3 MB/s

ACHTUNG: die genaue Bezeichnung Deiner SD-Karte (hier sdX) muss natürlich auf Dein System angepasst werden!

3. anschliessen und starten
Schliesse nun alle Geräte an den Raspbbery an, stecke die SD-Karte ein und stecke erst dann (also zuletzt) das Stromkabel an! Nach wenigen Sekunden sollte der Winzling nun Starten. Je nach Distribution startet gleich eine grafische Oberfläche. Bei Debian kommst Du beim ersten Start automatisch in das Konfigurationsmenü.

sudo raspi-config
sudo raspi-config bringt dich unter Debian jederzeit in das Konfigurationsmenü. Expand Filesystem erlaubt Dir, die gesamte SD-Karte zu nutzen. Debian erstellt automatisch eine ext4 Partition!
internat-opt
unter Internationalisations Options kann Sprache, Tastaturlayout und Zeitzone angepasst werden

das war’s auch schon.

Ach ja, noch was! Um dich anzumelden, brauchst Du noch das Standard-Login

USER: pi
PASSWORD: raspberry

debian-auf-dem-raspberry
hier Debian mit lxde (startx in der Konsole eingeben) auf dem raspberry pi oder
pidora-072013
alternativ Pidora mit xfce.