Nano

los geht es mir meinem ersten Beitrag zum Standard-Editor Nano.
Editoren gibt es wie Sand am Meer. Einer davon punktet jedoch in seiner Einfachheit und benutzerfreundlichen Bedienung. Nano! Bedient wird der Editor ausnahmslos via Tastatur. Mit den Pfeiltasten navigieren wir uns durch den Text. Möchten wir einen Menüpunkt aufrufen, drücken wir Ctrl + Buchstabe.

Nano wandert bei einer Debian-Installation als sogenannter Standard-Editor immer auch gleich mit auf die Platte. Den kleinen Helfer rufen wir mit

nano

im Terminal auf. Geben wir keine weiteren Optionen mehr an, startet Nano mit einer leere, unbenannten Oberfläche und ist bereit für die Eingabe.
nano-2.2.6
ein weiterer, hilfreicher Befehl ist in diesem Zusammenhang ist

locate

locate, (aufgerufen im Terminal) mit dem entsprechenden Suchbegriff lokalisiert uns den genauer Ort einer Datei. So findet

locate style.css

alle Dateien, welche style.css enthalten.

mit Nano können wir nun direkt das gewünschte File bearbeiten. In diesem Beispiel bearbeiten wir die style.css eines WordPress-Themes.

nano /var/www/wordpress/wp-content/themes/twentythirteen/style.css

nano-editierecss
Angenommen, wir möchten nun direkt zur Zeile 400 springen, drücken wir Ctrl + W, wählen Ctrl + T und tippen 400 ein.