Bluefish Editor

wer auf seinem Rechner Webseiten erstellt, ist auf einen Editor angewiesen. Zugegeben bringt Debian mit nano bereits einen komfortablen Editor mit. Es gibt aus meiner Sicht jedoch noch einen Top-Favorit: bluefish
Bluefish landet mit

# apt-get install bluefish

auf dem System und ist sogleich einsatzbereit. In manchen Programmen ist es nötig, den bevorzugten Editor anzugeben. Ein

which bluefish

gibt uns den exakten Ort aus:

/usr/bin/bluefish

Bluefish brilliert mit Syntax-Highlighting und vielem mehr. Auf jeden Fall ist es sich Wert, diesen Editoren zu Testen!
bluefish-editor-debian8

Midnight Commander

bei einem laufenden Debian mit einer grafischen Oberfläche ist es kaum nötig, sich mit dem Midnight Commander zu befassen. Was aber, wenn plötzlich Linux nicht mehr so tut, wie es tun soll?

Deshalb ist es ratsam, sich mit diesem mächtigen Tool ein wenig zu beschäftigen. Der Midnight Commander (kurz MC) kann in diesem Fall eine grosse Hilfe sein, wenn es darum geht, auf ein defektes System zugreiffen zu müssen. Selbstverständlich bringt Linux solche Tools bereits mit. Mit dem MC erwartet uns jedoch ein Tool, welches das Navigieren durch das Dateisystem, sowie Bearbeiten, Kopieren, Editieren, Löschen usw. von Dateien wesentlich erleichtert! MC kann sogar noch viel mehr. Wir können u.a. Dateirechte ändern, eine FTP-Verbidung aufbauen, einen symbolischen Link erstellen und vieles, vieles mehr. Das Tool wandert mit

# apt-get install mc

auf der Platte. Anschliessend starten wir das Programm mit

mc

das war’s. Die Navigation erfolgt ausnahmslos über die Tastatur. Das geteilte Fenster ist in einen linken und rechten Bereich aufgeteilt.

Pfeiltasten = Navigation
Entertaste = Eingabe/bestätigen
F2 = Benutzermenü
F4 = Datei direkt mit Nano bearbeiten
F5 = Kopieren
F6 = Verschieben
F7 = ein Verzeichnis anlegen
F8 = Löschen
F9 = Menü aufrufen
F11 = Vollbild/Vollbild verlassen (nur in einer GUI)

midnight-commander-xorg
der Midnight Commander: Links: Dateilistenansicht, Rechts: die Schnellansicht der ausgewählten Datei. F4 würde uns hier direkt den Editor Nano zur Bearbeitung der Datei öffnen.

Nano

los geht es mir meinem ersten Beitrag zum Standard-Editor Nano.
Editoren gibt es wie Sand am Meer. Einer davon punktet jedoch in seiner Einfachheit und benutzerfreundlichen Bedienung. Nano! Bedient wird der Editor ausnahmslos via Tastatur. Mit den Pfeiltasten navigieren wir uns durch den Text. Möchten wir einen Menüpunkt aufrufen, drücken wir Ctrl + Buchstabe.

Nano wandert bei einer Debian-Installation als sogenannter Standard-Editor immer auch gleich mit auf die Platte. Den kleinen Helfer rufen wir mit

nano

im Terminal auf. Geben wir keine weiteren Optionen mehr an, startet Nano mit einer leere, unbenannten Oberfläche und ist bereit für die Eingabe.
nano-2.2.6
ein weiterer, hilfreicher Befehl ist in diesem Zusammenhang ist

locate

locate, (aufgerufen im Terminal) mit dem entsprechenden Suchbegriff lokalisiert uns den genauer Ort einer Datei. So findet

locate style.css

alle Dateien, welche style.css enthalten.

mit Nano können wir nun direkt das gewünschte File bearbeiten. In diesem Beispiel bearbeiten wir die style.css eines WordPress-Themes.

nano /var/www/wordpress/wp-content/themes/twentythirteen/style.css

nano-editierecss
Angenommen, wir möchten nun direkt zur Zeile 400 springen, drücken wir Ctrl + W, wählen Ctrl + T und tippen 400 ein.